Brüchige Haare: Die häufigsten Ursachen

Zuletzt aktualisiert am 13. Oktober 2020

Brüchige Haare einer jungen Frau
Oft hängen brüchige Haare mit einer fehlerhaften Pflege zusammen.
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Brüchige Haare haben in den meisten Fällen harmlose Ursachen, deuten manchmal aber auf tieferliegende Probleme hin.

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Die Gesundheit der Haare wird zumeist nur als optischer Faktor wahrgenommen. Reagiert die Pracht auf unsere Pflege nicht so wie sie sollte, fällt es schließlich schwer, das gewünschte Aussehen zu erreichen. Brüchiges Haar ist meistens recht rasch in den Griff zu bekommen, nur in seltenen Fällen sind sie als Indiz für eine Krankheit zu interpretieren. Dennoch sollte man das Problem ernst nehmen und die häufigsten Ursachen im Auge behalten.

Wer seine Haare zu häufig mit ungeeigneten Produkten bearbeitet, setzt damit deren Gesundheit aufs Spiel. Wie bereits eine Studie belegen konnte, machen Shampoos mit einem positiven pH-Wert, also einem hohen Säuregehalt, die Haarpracht brüchig. Empfehlenswerter sind daher Produkte mit einem neutralen pH-Wert. Generell sollte man beim Haarstyling versuchen, nicht allzu viele Chemikalien zu verwenden.

100 Bürstenschläge soll man einer alten Faustregel zufolge jeden Morgen seinen Haaren antun. Dermatologen haben für diesen Mythos kein Verständnis. Sitzt die Frisur erstmal, darf die Haarbürste getrost in der Schublade bleiben. Zu viel Bürsten kann die Haare brüchig machen.

Zu viel Hitze kann der Haargesundheit schaden. Wer sehr regelmäßig Föhn, Glätteisen oder Lockenwickler verwendet, entzieht dem Haar wertvolle Feuchtigkeit. Insbesondere wenn es im Sommer auch noch draußen heiß ist, kann das zum Problem werden.

Nasse Haare sind besonders empfindlich. Wildes Abtrocknen mit dem Handtuch ist daher eher nicht zu empfehlen. Besser ist es, das Handtuch um die nassen Haare zu wickeln und diese langsam trocknen zu lassen. Entsprechende Zeitressourcen vorausgesetzt, darf das Haar natürlich auch einfach an der Luft trocknen.

Brüchige Haarenden finden im Friseur ihren Meister. Das sieht nicht nur besser aus, sondern ist auch für die Haargesundheit wichtig. Wenn die Brüche am Haarende zu lange ignoriert werden, können sie sich gewissermaßen nach oben arbeiten. Zumindest einigermaßen regelmäßig sollten wir daher den Friseur unseres Vertrauens aufsuchen.

Eine ausbalancierte Ernährung ist für den ganzen Körper wichtig, auch für die Haare. Insbesondere Omega-3-Fettsäuren, Proteine, Eisen und Zink sollten ausreichend am Speiseplan stehen. Wer seine Haare zusätzlich unterstützen möchte, snackt sie mit Paranüssen gesund. Diese haben einen hohen Anteil an Selen, das der Pracht äußerst guttut.

Selbstverständlich sind aufregende Haarstylings durchaus erlaubt. Wortwörtlich spannende Frisuren wirken sich allerdings eher negativ auf Haargesundheit aus. Gemeint sind etwa Zöpfe, Pferdeschwänze oder andere Stile, die Spannung auf die Haarwurzeln ausüben. Eine Studie hat gezeigt, dass sogar Haarverlust gefördert wird, wenn man derartige Frisuren zu häufig trägt. Brüchige Haare sind eine vergleichsweise harmlose, aber dennoch unerfreuliche Folge.

Das telogene Effluvium ist nicht nur ein fieser Zungenbrecher, sondern auch ein äußerst unangenehmes Phänomen. Beschrieben wird ein verstärkter Haarverlust, in schwächerer Ausprägung kann es brüchige Haare fördern. Starker emotionaler Stress über einen längeren Zeitraum hinweg ist eine der möglichen Auslöser des Problems.

Probleme an der Schilddrüse, insbesondere eine Unterfunktion, können die Haargesundheit beeinträchtigen. Betroffene berichten von matten, trockenen, stumpfen und eben auch übermäßig brüchigen Haaren. Weitere mögliche Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sind unter anderem depressive Verstimmungen, Müdigkeit, ein niedriger Blutdruck und Verstopfung.

Mangelernährung sowie die im Rahmen einer Essstörung (z.B. Magersucht) häufig auftretenden körperlichen Probleme stören den natürlichen Zyklus des Haarwuchses. Brüchige Haare sind die logische Folge, in schweren Fällen ist auch Haarausfall möglich.

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