Ernährung bei Gelenkschmerzen: 5 Lebensmittel

Zuletzt aktualisiert am 17. September 2020

Frau mit Gelenkschmerzen hält sich ihr Knie
Die richtige Ernährung hilft dem Körper, sich von Gelenkschmerzen besser zu erholen.
© Africa Studio / Shutterstock.com

Mit der richtigen Ernährung kann man Gelenkerkrankungen vorbeugen und sogar bereits bestehende Schmerzen lindern.

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Es gibt viele Gründe für Gelenkschmerzen: Eine Abnutzung als Begleiterscheinung zunehmenden Alters oder entzündliche Erkrankungen wie Arthritis können dahinter stecken. Um die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten, helfen angemessener Sport und entzündungshemmende Therapien. Aber auch über die Ernährung kann ein wichtiger Beitrag zur Gelenksgesundheit geleistet werden. Ob bei einer akuten Knieverletzung oder einer chronischen Krankheit: Diese 5 Lebensmittel wirken entzündungshemmend und versorgen Ihre Gelenke mit wichtigen Nährstoffen wie Vitamin C und Kalzium.

Die orangegelbe Kurkumawurzel schmeckt lecker und hilft bei Gelenkschmerzen. In der Ayurvedischen Küche gilt sie als wärmendes Heilgewürz. In einer Studie bekamen Menschen mit chronischen Knieschmerzen 6 Wochen lang ein Kurkuma-Extrakt. Es löste schmerzlindernde Effekte aus. Das liegt an dem hohen Gehalt an Antioxidantien, die Entzündungsprozesse in den Gelenken hemmen. Es muss kein hochdosiertes Extrakt sein: Regelmäßig in Speisen verwendet, lindert es ebenfalls.

Eine Langzeitstudie ergab, dass der regelmäßige Konsum von Kreuzblütengewächsen Arthritis und anderen entzündlichen Gelenkerkrankungen vorbeugen kann.

Diese Kreuzblütengewächse helfen bei Arthritis:

  • Brokkoli

  • Kohlsprossen

  • Karfiol

  • Kohlrabi

  • Grünkohl

Regelmäßiger Konsum von Gemüse und Obst ist generell hilfreich bei Gelenkschmerzen – diese Gemüsesorten scheinen aber besonders gut dagegen zu wirken. Genießen Sie diese Sorten abwechselnd, um den optimalen Nährstoff-Mix zu bekommen!

Die Wirkung von hochwertigem Olivenöl wurde an Ratten mit Gelenkverletzungen getestet. Schon 8 Wochen später ging es den Ratten, die regelmäßig Olivenöl zu sich nahmen, deutlich besser als der Kontrollgruppe. Scheinbar hat ein Inhaltsstoff einen regenerierenden Effekt auf die Knorpel. Dadurch wird eine bessere Beweglichkeit ermöglicht. Olivenöl ist ganz einfach in die tägliche Ernährung integrierbar: Auf Salaten, gebratenem Gemüse oder in Pasta-Saucen schmeckt es besonders gut.

Fermentierte Milchprodukte wie Kefir und Joghurt liefern hochwertiges Kalzium für das Skelett. Zudem haben die Bakterien, die Milch in Kefir und Co "verwandeln", einen schützenden Einfluss auf die Gelenke. Sie verlangsamen oder stoppen dort Entzündungsprozesse, die für Schmerzen verantwortlich sind.

Alle Früchte und Gemüse mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt unterstützen die Gelenke – neben Orangen eignen sich also auch Erdbeeren, Paprika, Papaya, Ananas und Kiwis dafür. Laut einer Studie sind Orangen aber besonders lindernd bei Gelenkschmerzen. Der Grund: Vitamin C als Einzelnährstoff ist gut, doch in einem Obststück wirken Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe noch besser. Die Orange enthält neben Vitamin C noch weitere Inhaltsstoffe, die Gelenkschmerzen mildern – die spezielle Kombination macht den Effekt aus!

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Redaktionelle Bearbeitung:
Zuletzt aktualisiert:

17. September 2020

Erstellt am:

12. März 2015

Stand der medizinischen Information:

17. September 2020


Quellen:

L. Parkinson et al.: Oleocanthal, a Phenolic Derived from Virgin Olive Oil: A Review of the Beneficial Effects on Inflammatory Disease, In: Molecular Sciences, 05/2014 (17.09.2020)

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