9 Lebensmittel gegen Schilddrüsenunterfunktion

Zuletzt aktualisiert am 13. Juli 2020

Frau mit Schilddrüsenunterfunktion wird von Ernährungsberaterin beraten welche Lebensmittel gut für sie sind.
Brokkoli hat einen hohen Jodgehalt - Ein wichtiger Faktor bei Schilddrüsenunterfuntkion.
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Bei einer Schilddrüsenunterfunktion klagen Betroffene unter anderem über Verstopfung. Die richtige Ernährung ist sowohl als vorbeugende als auch als behandelnde Maßnahme entscheidend.

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Als häufigste Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion gilt Jodmangel. Aber auch eine Ernährung, die reich an Selen und Eisen ist, ist hilfreich. Wer von diesem Trio an Stoffen genug zu sich nimmt, ist auf der sicheren Seite. Mit den folgenden neun Lebensmitteln sollten Sie vor einer Schilddrüsenunterfunktion gut gewappnet sein.

  • Jodmangel gilt als häufigst Ursachen für eine Schilddrüsenunterfunktion.
  • Betroffene sollten neben Jod auch auf genügend Selen und Eisen achten.
  • Brokkoli, Spinat und Algen zählen zu den Lebensmitteln mit hohem Jodgehalt.
  • Hering, Thunfisch und Steinpilze haben einen hohen Selengehalt.
  • Eisen steckt unter anderem in Petersilie und Thymian.

Bei Brokkoli ist der hohe Jodgehalt entscheidend. Damit ist er die ideale Vorbeugungsmaßnahme gegen eine Schilddrüsenunterfunktion. Außerdem hat er noch viele andere Qualitäten. Wissenschafter haben aus Brokkoli sogar einen Wirkstoff entwickelt, der Symptome des Autismus bekämpfen soll.

Selen ist ein Bestandteil von Enzymen und Proteinen. Es fördert den Stoffwechsel und ist daher zur Behandlung oder Vorbeugung einer Schilddrüsenunterfunktion unumgänglich. Enthalten ist es unter anderem in Thunfisch, der auch noch andere Qualitäten hat. Thunfisch beinhaltet Omega-3-Fettsäuren, die unter anderem einen positiven Einfluss auf die Cholesterinwerte und den Blutdruck haben.

Mit ihrem hohen Eisengehalt ist auch die Petersilie sehr nützlich, wenn es um die Vermeidung einer Schilddrüsenunterfunktion geht. Petersilie eignet sich auch ideal als Zutat zur Herstellung von Saucen.

Algen qualifizieren sich durch den hohen Jodgehalt als Vorbeugungsmaßnahme. Als zusätzlichen Bonus stärken sie dank ihrer wertvollen Inhaltsstoffe auch unser Immunsystem. Übrigens kann man Algen nicht nur für Maki verwenden, sie eignen sich auch als Suppeneinlage. Im asiatischen Raum werden sie sogar als Alternative zu Chips serviert.

Auch mit Spinat fördern wir unseren persönlichen Jod-Haushalt. Darüber hinaus bereichert Spinat unseren Körper mit dem wichtigen Vitamin K, das unter anderem die Wundheilung und den Knochenaufbau fördert.

Steinpilze überzeugen mit ihrem hohen Selen-Gehalt. Sie haben aber auch noch andere Qualitäten, etwa ihren sehr niedrigen Fructosegehalt. Daher sind sie auch bei Betroffenen einer Fructoseintoleranz gut in den Speise- Alltag zu integrieren.

Hering erfüllt eine ähnliche Doppelfunktion wie Thunfisch. Bei ihm ist ebenfalls der Selen-Gehalt sehr hoch. Und auch der Hering empfiehlt sich vor allem wegen der Omega-3-Fettsäure für einen regelmäßigen Platz am Speiseplan.

Hilfreich sind auch viele Gewürze, wie etwa Thymian. Im Gesundheitsbereich ist er generell ein Alleskönner, der immer wieder auch in Ölen Verwendung findet. Bei der Schilddrüsenunterfunktion hilft er vor allem wegen seines hohen Eisengehaltes.

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Zuletzt aktualisiert:

13. Juli 2020

Erstellt am:

17. September 2015

Stand der medizinischen Information:

13. Juli 2020


Quellen:

"Jodstoffwechsel" B. J. Füger, G. Zettinig, Ch. Pirich, R. Dudczak in Journal für Ernährungsmedizin (13.07.2020)

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