6 Folgen von Vitamin-D-Mangel

Zuletzt aktualisiert am 17. August 2020

Frau breitet die Arme im Sonnenaufgang aus
Vitamin D ist eigentlich ein Hormon, das der Körper bei Sonneneinstrahlung bilden kann
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Über die Ernährung lässt sich nicht ausreichend Vitamin D zuführen. Der Großteil von Vitamin D wird via Sonnenlicht über die Haut gebildet. Eine Unterversorgung kann Körperfunktionen beeinträchtigen.

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Ein Mangel an Vitamin D kann sich auf die Stabilität der Knochen und die Muskelspannung auswirken. Doch auch das Risiko mancher Erkrankungen kann zunehmen, wenn der Vitamin-D-Spiegel zu tief fällt. Dazu gehören einige Krebsarten, Herz-Kreislauf-Erkankungen und Bluthochdruck. Besonders gefährdet für einen Mangel sind übrigens Menschen mit dunkler Hautpigmentierung, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere und stillende Frauen und immunschwache Personen. Auch Veganer und Menschen, die sich hauptsächlich in geschlossenen Räumen aufhalten, gelten als Risikogruppe. Wir zeigen 6 mögliche Folgen, die ein vorübergehender oder chronischer Vitamin-D-Mangel haben kann.

Permanent müde und erschöpft? Führen Sie das auf Stress in der Arbeit zurück? Das muss nicht sein: dahinter kann Vitamin-D-Mangel stecken. Wird der Mangel behoben, verschwinden diese Probleme wie von selbst. Gerade, wenn Erschöpfungssymtpome nur im Winter auftreten, ist ein Mangel als Auslöser wahrscheinlich. Die Ursache sollte jedoch auf jeden Fall medizinisch abgeklärt werden.

Der Körper benötigt Vitamin D, um Kalzium in die Knochen einzulagern. Selbst wenn man genug Kalzium mit der Nahrung aufnimmt, ist dieses also nicht vollständig für den Körper verwertbar, wenn Vitamin D fehlt. So kann die Knochendichte abnehmen und es entsteht Osteoporose. Oder die Knochen erweichen (Osteomalazie). Ein spätes Anzeichen für beide Erkrankungen ist eine Neigung zu Brüchen.

Häufige Muskelschmerzen, vor allem im Bereich der Oberschenkelstrecker und im Schultergürtel, können ebenfalls auf einen Vitamin D Mangel hindeuten. Die Schmerzen lassen nach, wenn der Mangel behoben ist.

Probleme mit Muskeln und Knochen, die durch einen Vitamin-D-Mangel entstehen, können gerade im Alter zu verminderter Geschicklichkeit führen. So kann es zu teils schweren Stürzen kommen. Im Alter benötigen diese oft sehr lange, um zu heilen – besonders wenn die Knochenstruktur durch Osteoporose oder Osteomalazie bereits angegriffen ist.

Ein chronischer Vitamin-D-Mangel kann mit dem Risiko, an verschiedenen Krebsarten zu erkranken, in Verbindung gebracht werden. Dazu gehören Prostata-, Brust- und Darmkrebs. Wie genau dieser Zusammenhang zu erklären ist, konnte noch nicht vollständig geklärt werden. Es ist jedoch möglich, dass ein Vitamin-D-Mangel das Immunsystem schwächt, und somit die Abwehrleistung gegen Krebszellen eingeschränkt ist.

Des Weiteren kann der Blutdruck ansteigen, wenn Vitamin D fehlt. Bluthochdruck (Hypertonie) gilt als eine der Hauptursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Vitamin-D-Mangel ist hier jedoch nicht der alleinige Auslöser – ein ungesunder Lebensstil wie Rauchen, erhöhter Alkoholkonsum und Bewegungsmangel spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle.

Falls ein Vitamin-D-Mangel vermutet wird, sollte man jedoch nicht selbstständig mit einer Therapie beginnen. Eine ärztliche Untersuchung mit einem Bluttest bringt Aufschluss. Nur so können ein Vitamin-D-Mangel bestätigt und andere mögliche Krankheiten als Ursache ausgeschlossen werden.

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Redaktionelle Bearbeitung:
Zuletzt aktualisiert:

17. August 2020

Erstellt am:

24. Juni 2015

Stand der medizinischen Information:

17. August 2020


Quellen:

DGE, Stellungnahme, Vitamin D und die Prävention ausgewählter chronischer Erkrankungen (17.08.2020)

Arznei und Vernunft Knochenbruchkrankheiten (17.08.2020)

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