Im MeinMed-Interview geben die Community Nurses DGKP Verena Wagner und DGKP Elisabeth Aroeti Einblick in ihren Arbeitsalltag. Sie erzählen, mit welchen Anliegen sich die Menschen an sie wenden, welche Herausforderungen sie beobachten und warum Prävention möglichst früh beginnen sollte.
Interview mit DGKP Verena Wagner und DGKP Elisabeth Aroeti
Was macht eine Community Nurse genau und wie unterscheidet sich der Beruf von der Tätigkeit einer klassischen Gesundheits- und Krankenpflegeperson, etwa im Krankenhaus oder Pflegeheim?
DGKP Elisabeth Aroeti: Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass wir keine pflegerischen Tätigkeiten durchführen. Wir schauen uns an, welcher Bedarf bei den Menschen besteht und vermitteln die passenden und bedarfsgerechten Angebote. Hat eine Klient:in beispielsweise eine Wunde, die versorgt werden muss, organisieren wir – je nach Bedarf und Wunsch – eine mobile Hauskrankenpflege oder eine Wundmanager:in. Unsere Tätigkeit ist vor allem beratend, das Hauptaugenmerk liegt auf der Prävention. Leider werden wir diesbezüglich noch nicht sehr häufig kontaktiert, sondern vielfach erst dann, wenn bereits "der Hut brennt".
Ein Beispiel: Eine Mutter war wegen eines Oberschenkelhalsbruchs im Spital und kommt am nächsten Tag nach Hause. Dann sind wir zur Stelle und schauen: Gibt es Pflegegeld? Wie ist die Versorgung organisiert? Was ist tatsächlich notwendig? Wer kann welche Aufgaben übernehmen? Bei welchen Organisationen gibt es freie Ressourcen? Mit wem müssen wir zusammenarbeiten? Sind Hilfsmittel notwendig? Dann stellen wir die entsprechenden Verordnungen aus. Und wir schauen auch: Wie stark sind die Angehörigen bereits belastet und was können wir für sie tun?
DGKP Verena Wagner: Unsere Arbeit unterscheidet sich tatsächlich grundlegend von dem, was im Krankenhaus passiert. Genau das macht unser Tätigkeitsfeld so spannend. Eine Beratung in dieser Form hat es früher nicht gegeben. Außerdem ist unsere Beratung kostenlos – und das ist für die Bevölkerung sehr wichtig. Sobald Menschen für eine Beratung bezahlen müssen, wird sie deutlich weniger in Anspruch genommen.
Wie viele Community Nurses beziehungsweise Standorte gibt es in Österreich und wie erfolgt die Finanzierung?
Aroeti: Wie viele Community Nurses es derzeit in Österreich gibt, können wir nicht genau sagen. Das Projekt war von 2022 bis 2024 EU-gefördert. Danach haben nur sehr wenige Gemeinden oder Länder die Finanzierung übernommen – und wenn, dann häufig nur teilweise, etwa im Verhältnis 60:40. Viele Gemeinden konnten sich das nicht leisten, weshalb zahlreiche Projekte wieder beendet wurden. In Niederösterreich gibt es 22 Projekte, die zum Glück vollständig vom Land finanziert werden. Wir haben vor kurzem die Zusage bekommen, dass wir weitere zwei Jahre – bis Ende 2028 – vom Land NÖ voll finanziert werden. Nun sind wir gespannt, wie es danach weitergeht.
Wie sind die einzelnen Standorte untereinander vernetzt? Gibt es viel Austausch?
Wagner: Es gibt eine WhatsApp-Gruppe mit allen Projekten aus Niederösterreich. Außerdem gibt es eine Plattform, auf der alle Projekte aus Österreich vertreten sind und regelmäßig neue Informationen geteilt werden. Darüber hinaus finden Zoom-Meetings der BEG, der Bundesexpertinnengemeinschaft, statt. Daran können nicht nur Community Nurses teilnehmen, sondern auch andere Pflegepersonen, die sich für dieses Arbeitsfeld interessieren oder beispielsweise als Advanced Practice Nurses tätig sind. Im Marchfeld sind wir zusätzlich regional gut miteinander vernetzt.
Braucht es Ihrer Meinung nach in Zukunft mehr Community Nurses? Sollte das Projekt wieder ausgeweitet werden?
Aroeti: Ja, definitiv. Unser Gebiet umfasste ursprünglich nur Deutsch-Wagram und Aderklaa. Mittlerweile sind auch Parbasdorf und Wolkersdorf inkl. Katastralgemeinden dabei. In Gänserndorf gibt es keine Community Nurse mehr, weshalb auch Menschen aus Gänserndorf und Strasshof zu uns kommen. Anhand dieser vielen Anfragen aus umliegenden Gemeinden sieht man den großen Bedarf an den Beratungsleistungen der Community Nurses. Viele Gemeinden bedauern inzwischen, dass sie sich damals nicht am EU-Projekt beteiligt haben. Das Land Niederösterreich fördert derzeit nur jene Projekte, die bereits 2022 gestartet sind. Mein persönlicher Eindruck ist daher, dass momentan die finanziellen Ressourcen fehlen, um das Angebot weiter auszubauen.
Wagner: Jedes Projekt darf sich grundsätzlich selbst ausweiten. Das ist sogar ausdrücklich gewünscht. Die finanziellen Mittel bleiben allerdings gleich. Wir könnten also weitere Gemeinden in der Umgebung aufnehmen, hätten dafür aber nicht die notwendigen Kapazitäten.
Aroeti: Ursprünglich waren im Rahmen der EU-Förderung 3.000 bis 5.000 Einwohner:innen pro Vollzeitäquivalent vorgesehen.
Wagner: Man muss dabei auch berücksichtigen, dass es einen großen Unterschied macht, ob man beispielsweise in Deutsch-Wagram tätig ist oder im Waldviertel, wo viele Ortschaften mehrere Kilometer auseinanderliegen. Allein die Fahrzeiten sind dort wesentlich länger. Auch die Beratungssituation ist oft eine andere, weil Menschen in unterschiedlichen Regionen teilweise ganz unterschiedlich mit bestimmten Themen umgehen.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus? Haben Sie fixe Arbeitszeiten oder ist die Tätigkeit flexibler geregelt als etwa im Krankenhaus?
Aroeti: Grundsätzlich haben wir fixe Bürozeiten und sind von Montag bis Freitag erreichbar. Wir sind allerdings kein Akutdienst. Einen typischen Arbeitstag gibt es eigentlich nicht. Das hängt davon ab, wie viele Klient:innen Beratung benötigen, wie viele Hausbesuche anstehen und welche Anliegen zwischendurch telefonisch an uns herangetragen werden. Häufig müssen wir auch zu bestimmten Fragestellungen recherchieren.
Wagner: Dazu kommen Vernetzungstermine. Wir haben uns mittlerweile ein großes Netzwerk aufgebaut, das aber auch gepflegt werden muss. Manche Kontakte, die wir 2022 geknüpft haben, gibt es inzwischen nicht mehr. Vernetzungstreffen sind deshalb ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Wir gestalten außerdem Gesundheitsvorträge, z.B. in Kooperation mit MeinMed. Diese finden teilweise am Abend statt. Auch Gespräche mit Klient:innen ergeben sich immer wieder bei solchen Veranstaltungen. Zusätzlich nehmen wir an verschiedenen Ausschüssen und Programmen wie "Gesunde Gemeinde" teil, die ebenfalls am späten Nachmittag oder Abend stattfinden können.
Aroeti: Wir beraten zu Hause, in unserem Büro oder an einem anderen Ort, wenn dies gewünscht wird. Wir richten uns dabei nach unseren Klient:innen.
Wagner: Wenn jemand beispielsweise aufgrund der Arbeit um 11 Uhr nicht zu uns kommen kann, sind wir eben um 16 Uhr da. Eine gewisse Flexibilität ist in unserer Arbeit notwendig.
Mit welchen Anliegen kommen die Menschen am häufigsten zu Ihnen? Welche Herausforderungen und Gesundheitsprobleme beobachten Sie derzeit besonders häufig? Wo benötigen Patient:innen und Angehörige am meisten Unterstützung?
Wagner: Wir unterscheiden zwischen Klient:innen und pflegenden An- und Zugehörigen. Dementsprechend unterscheiden sich auch die Fragen, mit denen sie zu uns kommen. Im Moment hält es sich ungefähr die Waage. Leider erleben wir häufig, dass pflegende Angehörige erst dann zu uns kommen, wenn sie bereits völlig am Limit sind und nicht mehr können.
Aroeti: Das ist dann besonders schwierig, weil die zu pflegende Person die Belastung oft nicht nachvollziehen kann. Sie sagt vielleicht: "Ich muss eh nur duschen." Für die pflegende Person bedeutet das aber, sich den gesamten Tagesablauf danach richten zu müssen. Sie muss verfügbar sein und hat die Betreuung ständig im Hinterkopf. Meist bleibt es außerdem nicht beim Duschen. Angehörige erledigen Besorgungen, kümmern sich um Arzttermine und übernehmen viele weitere Aufgaben. Viele wissen auch nicht, welche Unterstützungsleistungen ihnen überhaupt zur Verfügung stehen. Die Herausforderung besteht daher oft darin, sowohl die zu pflegende Person als auch die Angehörigen davon zu überzeugen, Hilfe anzunehmen.
Wagner: Für die Klient:innen funktioniert die Versorgung häufig noch gut: Tochter oder Sohn kommen und erledigen vieles. Gleichzeitig gehen die Angehörigen sprichwörtlich am Zahnfleisch, weil sie nicht mehr können und dringend eine Pause brauchen. Wenn diese Ressource wegfällt, steht das gesamte System vor einem großen Problem. Pflegende Angehörige sind eine riesige Gruppe, die wir mitbetreuen und die bislang eigentlich kaum jemand betreut hat. Sie sind deshalb ein ganz wesentliches Thema im Community Nursing. Bei den Klient:innen ist das Spektrum sehr unterschiedlich. Erst kürzlich kam beispielsweise eine Klientin zu uns, die an der Schulter operiert wird. Sie wollte wissen, wie sie sich darauf vorbereiten kann, damit sie danach besser zurechtkommt. Genau das ist der präventive Gedanke, den wir verfolgen. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie bereits vor der Operation zu uns gekommen ist.
Aroeti: Eine große Herausforderung, mit der wir in letzter Zeit zunehmend konfrontiert sind und bei der wir gleichzeitig nur begrenzte Möglichkeiten haben, ist ME/CFS. Wir wissen mittlerweile einiges über die Erkrankung, und es gibt wissenschaftlich anerkannte Kriterien. Trotzdem erleben wir, dass beispielsweise Anträge auf Pflegegeld abgelehnt werden.
Wagner: Deshalb haben wir begonnen, uns intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen und möglichst viele Informationen einzuholen. Wir haben auch eine Klientin, die sehr gut mit anderen ME/CFS-Erkrankten vernetzt ist. Sie informiert uns regelmäßig über neue Entwicklungen. Die Betroffenen tauschen sich untereinander aus und finden Informationen, die sonst oft schwer zugänglich sind. Unserer Erfahrung nach wird ME/CFS häufig noch zu wenig ernst genommen. Nach dem Motto: "Man ist halt ein bisschen müde." Dabei können Betroffene ihre tatsächliche Situation oft nur schwer sichtbar machen und müssen um Anerkennung kämpfen. Das Thema ist uns in den vergangenen Monaten jedenfalls sehr häufig begegnet. Auch Demenz ist natürlich laufend ein großes Thema.
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Welche Rolle spielen Einsamkeit und soziale Kontakte? Sie veranstalten auch Stammtische?
Aroeti: Bei unserem Stammtisch kommen unsere Klient:innen zusammen, um miteinander zu reden, zu lachen und einfach eine gute Zeit zu haben. Manchmal laden wir auch Personen ein, die Kurzvorträge oder Impulsvorträge halten. Das Rote Kreuz war beispielsweise bereits bei uns und hat eine einstündige Informationsveranstaltung zum Thema Erste Hilfe gehalten. Natürlich wurde bei dem Workshop auch fleißig selbst ausprobiert und geübt. Wir haben auch schon einen Spielenachmittag mit Gedächtnistraining veranstaltet. Das Angebot wird sehr gut angenommen. Wir haben mit einer Teilnehmerin begonnen, beim nächsten Mal waren es bereits vier und mittlerweile kommen rund 20 Menschen. Die Tendenz ist weiter steigend.
Wagner: Der Stammtisch findet einmal im Monat statt und ist für viele inzwischen ein fixer Termin. Es haben sich dort auch Menschen wiedergetroffen, die früher einmal befreundet waren. Der soziale Aspekt ist uns besonders wichtig.
Aroeti: Der Termin steht mittlerweile auch im Gemeindekalender. Manche Menschen kommen einfach, weil sie uns kennenlernen möchten und neugierig sind, wer wir überhaupt sind.
Wagner: Dabei sprechen sie uns manchmal auch direkt auf ein persönliches Problem an. Dann vereinbaren wir einen Hausbesuch. Der Stammtisch ist somit auch ein niederschwelliges Angebot: Man kann unverbindlich vorbeikommen und erst einmal schauen, wer einem gegenübersitzt.
Aroeti: Manche glauben sogar noch immer, dass wir ein Verein sind, dem man beitreten muss und für den Mitgliedsbeiträge anfallen. Dann erklären wir: Nein, wir sind kein Verein – und es gibt auch nur uns zwei.
Wie kann eine Community Nurse Menschen präventiv unterstützen, bevor sie pflegebedürftig werden?
Aroeti: Grundsätzlich ist bei jeder Beratung ein präventiver Aspekt dabei – egal, ob sie bei einem Hausbesuch oder im Büro stattfindet. Häufig geht es beispielsweise um Sturzprävention. Wir empfehlen etwa, sich ein Rufhilfe-Armband zu besorgen, Stolperfallen wie Teppiche zu entfernen oder die Stiegen ausreichend zu beleuchten. Manchmal geht es auch um ganz praktische Überlegungen: Ist es sinnvoll, das Schlafzimmer vom Obergeschoss ins Erdgeschoss zu verlegen, um später Stiegen vermeiden zu können?
Wagner: Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Vorsorgevollmacht. Wir kommen manchmal zu Menschen, bei denen bereits eine Demenz besteht, und stellen fest, dass bisher niemand über eine Vorsorgevollmacht, eine Erwachsenenvertretung oder ähnliche Themen nachgedacht hat. Damit sollte man frühzeitig beginnen. Wenn eine Person bereits dement ist, ist eine Vorsorgevollmacht nicht mehr möglich.
Aroeti: Gerade bei der Vorsorgevollmacht haben viele Menschen Angst, weil sie befürchten, sich damit selbst zu entmündigen. Dabei wissen viele nicht, dass die Vollmacht, selbst wenn man sie heute erstellt, erst dann wirksam wird, wenn die entsprechenden Voraussetzungen eintreten. Auch der Unterschied zwischen einer Vorsorgevollmacht und einer Patient:innenverfügung ist vielen nicht bekannt. Prävention bedeutet für uns außerdem, über Krankheitsbilder aufzuklären: Wie kann sich eine Erkrankung entwickeln und worauf sollte man sich einstellen?
Wagner: Genau deshalb braucht es eine diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson als Community Nurse, die sich auch im medizinischen Bereich umfassend auskennt.
Welchen Rat würden Sie den Menschen gerne mitgeben? Was sollte man frühzeitig für die eigene Gesundheit tun?
Aroeti: Wichtig ist, regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Man kann sich auch bereits mit Anfang 60 an eine Community Nurse wenden und sich informieren, was man tun kann, um möglichst lange gesund zu bleiben. Wir geben beispielsweise Ernährungstipps und erstellen auch Informationsbroschüren.
Der wirkliche Wunsch wäre – das ist meine persönliche Meinung –, dass Menschen bereits in jungen Jahren stärker an Prävention denken. Wenn junge Menschen beispielsweise ein Haus bauen, werden oft Stiegen eingeplant, Badezimmer sind klein und beengt oder Türen nur 50 Zentimeter breit. In diesem Alter denkt kaum jemand daran, dass man vielleicht irgendwann nicht mehr so leicht Stufen hinauf- und hinuntergehen kann. Oder dass es später hilfreich sein könnte, ebenerdig in die Dusche zu gelangen. Auch das ist Prävention.
Wagner: Eigentlich beginnt Prävention bereits in der Kindheit. Genau dort müssten wir viel stärker ansetzen. Wir waren beispielsweise an einer Mittelschule und durften drei Tage lang mit Schüler:innen der vierten Klassen über Gesundheit und Alter sprechen. Dabei kann man Kindern bereits wichtige Dinge mitgeben. Wir hatten einen "Age-Man" dabei – einen Alterssimulationsanzug, mit dem die Jugendlichen ausprobieren konnten, wie es sich anfühlt, älter zu sein und sich nicht mehr so bewegen zu können wie mit 14, 15 oder 16 Jahren.
Aroeti: Sie konnten auch erleben, wie es ist, wenn man nicht gut sieht. Dafür gibt es spezielle Brillen, die unterschiedliche Krankheitsbilder simulieren. Mit Schienen oder Gewichten konnten die Jugendlichen beispielsweise testen, wie sich ein gelähmter Fuß anfühlt und wie schwierig es damit sein kann, eine Treppe hinauf- oder hinunterzugehen.
Wagner: Oder sie konnten ausprobieren, wie man isst, wenn man stark zittert. Wir haben sie etwa eine Gurke schneiden oder Wasser aus einem Becher trinken lassen.
Aroeti: Und ein weiterer wichtiger Punkt ist Bewegung. Ich weiß, dass das mittlerweile niemand mehr hören kann, aber Bewegung macht einen enormen Unterschied, wenn es darum geht, die eigene Mobilität möglichst lange zu erhalten. Als wir an der Schule waren, habe ich gefragt, wer von den Schüler:innen regelmäßig Sport macht. Es waren tatsächlich nur wenige. Deshalb ist es wichtig, auf Bewegung und Ernährung zu achten und dem Thema Gesundheit bereits in jungen Jahren mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
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- Interview mit DGKP Verena Wagner und DGKP Elisabeth Aroeti am 28.08.2026